Daraufhin erhielt er am 17. Jan. 84 vom
CHEF DER STAATSKANZLEI DES LANDES
NORDRHEIN-WESTFALEN folgenden Brief:

             
                                         
  Brief des CHEFS DER STAATSKANZLEI DES
LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN an den Künstler L.
             
                                         
 

„Herr Ministerpräsident Rau hat mich gebeten, Ihnen für Ihren Brief vom 22. Dezember 1983 zu danken.
Über die Hintergründe der Entstehung der Buchreihe „Herrscher der Musik“ und der „Deutschen Kulturstiftung“ liegen der Landesregierung keine Erkenntnisse vor.

Die Maharishi-Bewegung wird unter ihrem gebräuch-licheren Namen Transzendentale Meditation (TM) im 2. Sachstandsbericht der Landesregierung über Jugendreli-gionen ausführlich behandelt. Ich füge Ihnen zu Ihrer Unterrichtung und als Informationshilfe ein Exemplar dieses Sachstandsberichts bei.“

             
                                         
  Sektenbericht der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen über die Deutsche Kulturstiftung – Auszug              
                                         
 

In diesem „Sachstandsbericht, vorgelegt im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten“ Johannes Rau, in welchem auch die WYMS mit aufgeführt ist, wird über die Jugend-religionen – zu denen ja die Deutsche Kulturstiftung vom Städtetag, der Stadt Köln und dem Ministerpräsidenten gezählt wird – folgendes berichtet:

„Die ,neuen Jugendreligionen‘ wenden ... bewußt Methoden und Techniken an, die die Willens- und Entscheidungs-freiheit der Betroffenen einschränken oder gar völlig ausschalten, wobei sie bei der Anwerbung und Betreuung ihrer Mitglieder deren persönliche und psychische Situation ausnutzen ...

Die von den ,neuen Jugendreligionen‘ angewendeten Psychotechniken ... sind in der Regel verbunden mit

  • absoluter Trennung von der Familie,
  • starkem Gruppenzwang,
  • Isolierung von vertrauter Umgebung, Freunden, Bindungen und Ideen,
  • Schlafentzug, Fasten, Armuts- und Gehorsamszwang,
  • permanenter Geräuschberieselung durch technische Hilfsmittel oder durch eigene sich unentwegt wiederholende Gesangsübungen (,Chanten‘, Singsang).

Die Techniken laufen im wesentlichen immer darauf hinaus, den eigenen Willen des Betroffenen möglichst auszuschal-ten und ihn in einen Zustand zu versetzen, der ihn bereitmacht, sich mit allem der Gemeinschaft oder ihrem autorisierten Führer uneingeschränkt zu beugen.

Von manchen Beobachtern wird beschrieben, daß es sich um einen tranceartigen Zustand handelt, der mit auf bestimmte Reizworte automatisch reagierenden Abwehr-mechanismen und Stereotypen, auch in der geistigen Aus-einandersetzung, einhergeht.

Denken und Handeln wird so nachhaltig abgewandelt, daß bisweilen der Eindruck entstand, der Betroffene stünde unter Drogeneinfluß ...

Mit dem Beitritt zur Sekte ist offenbar bei vielen Sekten-mitgliedern eine beängstigende Persönlichkeitsveränderung verbunden.
Fachleute sprechen von ,Entpersonifizierung durch Wirk-lichkeitsverlust‘.
,Entpersönlichung‘ macht den einzelnen zur Kommunikation mit anderen Menschen (außerhalb seiner Gruppe) unfähig ... Nicht wenige ehemalige Sektenangehörige müssen über lange Zeit psychotherapeutische und psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen ...

Im einzelnen stehen als Mittel zur Bekämpfung etwaiger Auswüchse bei der Tätigkeit der sogenannten Jugendsekten folgende Möglichkeiten und Tatbestände zu Gebote:

Im zivilrechtlichen Bereich:

  • Die Entmündigung und Enterbung
    einzelner Betroffener

Im strafrechtlichen Bereich:

  • Bildung krimineller Vereinigungen
    (Paragraph 129 StGB)
  • Volksverhetzung (Paragraph 130 StGB)
  • Beschimpfung von Bekenntnissen,
    Religionsgemeinschaften und
    Weltanschauungsvereinigungen
    (Paragraph 166 StGB)
  • Förderung der Prostitution (Paragraph 180a StGB)
  • Verbreitung pornographischer Schriften
    (Paragraph 184 StGB)
  • Aussetzung (Paragraph 221 StGB)
  • Körperverletzung (Paragraphen 223 ff. StGB)
  • Nötigung (Paragraph 240 StGB)
  • Betrug (Paragraph 263 StGB)
  • Wucher (Paragraph 302a StGB)
             
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
           
                                   
         
   
Peter Hübner   •   Preis der Freiheit   •   Das programmierte Vierte Reich
Teil 2   •  Die Deutsche Kulturstiftung
 

 

PETER HÜBNER  ·  PREIS DER FREIHEIT  DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH  EINE DOKUMENTATION  Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG
DER HESSISCHE LANDBOTE
Wird laufend
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 TEIL 2
 Die Deutsche  Kulturstiftung attackiert    die Westdeutsche  Kunstmetropole mit der  Menschenwürde
 Brief des Kulturdezernats  der Stadt Köln an die  Deutsche Kulturstiftung
 Brief der
 Deutschen Kulturstiftung
 an den Kulturdezernenten  der Stadt Köln
 Brief der
 Deutschen Kulturstiftung
 an den Oberstadtdirektor  der Stadt Köln
 Brief des  Kulturdezernenten
 der Stadt Köln an die  Deutsche Kulturstiftung
 Kulturdezernat der Stadt  Köln in einem Brief an eine  Firma in Niedersachsen
 Brief des Journalisten B.  an das Kulturdezernat
 der Stadt Köln
 Brief des Journalisten B.  an den Kulturdezernenten  der Stadt Köln 1
 Brief des Journalisten B.  an den Kulturdezernenten  der Stadt Köln 2
 Brief des Journalisten B.  an den Kulturdezernenten  der Stadt Köln 3
 Brief des Journalisten B.  an den Kulturdezernenten  der Stadt Köln 4
 Brief des Künstlers L.
 an den Rat der Stadt Köln
 Brief des Vorsitzenden  der SPD-Fraktion
 an den Künstler L.
 Brief des Künstlers L.
 an  den  Fraktionsvorsitzenden
 der SPD
 Brief des Vorsitzenden  des Kulturausschusses
 der Stadt Köln an den  Künstler L.
 Brief des Künstlers L.
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 der Stadt Köln
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 an den Künstler L.
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 an die CDU-Fraktion
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 Nordrhein-Westfalen
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Seite 26
Die Geschichte der Deutschen Kulturstiftung
 
Peter Hübner   •   Preis der Freiheit   •   Das programmierte Vierte Reich   •   Teil 2
Die Deutsche Kulturstiftung attackiert die Westdeutsche Kunstmetropole
mit der Menschenwürde
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