PETER HÜBNER  ·  PREIS DER FREIHEIT  DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH  EINE DOKUMENTATION  Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG
DER HESSISCHE LANDBOTE
 
Seite 9
Die Geschichte der Deutschen Kulturstiftung
 
Peter Hübner   •   Preis der Freiheit   •   Das programmierte Vierte Reich   •  Teil 3
Die Machthaber der Bundesrepublik Deutschland verhängen die Geschäfts-Blockade
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 Vorwort des Verlages
 Vorwort des Autors
 Vorwort der
 Deutschen Kulturstiftung
 TEIL 3
 Die Machthaber
 der Bundesrepublik  Deutschland verhängen
 die Geschäfts-Blockade
 Die Rolle des freien  Unternehmers
 bei der bürgerlichen  Demokratisierung
 Mobilmachung der  einzelnen  Wirtschaftsverbände  gegen das Projekt der  Deutschen Kulturzentren
 Brief des Deutschen  Fachverlags an die  Deutsche Kulturstiftung
 Brief der Deutschen  Kulturstiftung an den  Deutschen Fachverlag
 Brief der Deutschen  Kulturstiftung an den  Verband der  Baden-Württembergischen  Textilindustrie 1
 Brief des Verbandes der  Baden-Württembergischen  Textilindustrie an die  Deutsche Kulturstiftung 1
 Brief der Deutschen  Kulturstiftung an den  Verband der  Baden-Württembergischen  Textilindustrie 2
 Brief des Verbandes der  Baden-Württembergischen  Textilindustrie an die  Deutsche Kulturstiftung 2
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  Mobilmachung der einzelnen Wirtschaftsverbände gegen das Projekt der Deutschen Kulturzentren              
                                         
  Die westdeutschen Textilblockaden gegen das Projekt der Deutschen Kulturzentren              
                                         
 

Und als wir dann im Jahre 1982 mit der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG den Gedanken der bürgerlichen Demokratisierung jener angeblich so freien, in Wirklichkeit aber auf den Schultern der dritten Welt so profitabel gelenkten bundesdeutschen Marktwirtschaft erneut in den bürgerlichen Raum der vom Wirtschaftswunder beein-druckten Bundesrepublik stellen und erneut mit den großen Unternehmen des In- und Auslandes über unsere Programme und Projekte sprechen, welche dem Prozeß der Demokratisierung des Marktes dienlich sein können – und dies alles auf der Basis der alten vorchristlichen euro-päischen Kulturtradition der Demokratie – da erblüht aus den verstaubten Ruinen über die Wirtschaftsverbände neues reges Treiben.

Und so schreibt am 15.5.1984 der DEUTSCHE FACHVERLAG, das offizielle ORGAN DES BUNDES-VERBANDES DES DEUTSCHEN TEXTILEINZEL-HANDELS und der EUROPÄISCHEN VEREINIGUNG DER SPITZENVERBÄNDE des Textilhandels, schon beinahe auf EG-Ebene, nach einem vorbereitenden, diskret die Stimmung abtastenden Telefongespräch, an die DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG und versucht sie schein-heilig nach ihren Plänen im Bereich der WIRTSCHAFT auszuhorchen – so als wollte sie, Hilfe anbietend, einen authentischen Bericht über die Programme und Projekte der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG, soweit diese irgend-wie die Textilindustrie betreffen, veröffentlichen.
Der Brief sei hier der guten Ordnung halber im folgenden abgedruckt:

             
                                         
  Brief des DEUTSCHEN FACHVERLAGS
an die DEUTSCHE KULTURSTIFTUNG
             
                                         
 

Sie haben mir freundlicherweise die Beantwortung einiger Fragen zugesagt. Es geht dabei um die Ihnen zugeschrie-benen Pläne, Einzelhandelsbetriebe aufzubauen.

Im einzelnen wüßten wir gern:

             
                                         
  1.

Stimmt es, daß die Deutsche Kulturstiftung ein oder mehrere – man spricht von 600 – Einzelhandels-geschäfte errichten will?

             
                                     
  2.

Welches Sortiment sollen diese Läden anbieten?

             
                                     
  3.

Können Sie etwas über Zahl, Größe, Standort der geplanten Betriebe sagen?

             
                                     
  4.

Wer trägt oder betreibt die Deutsche Kulturstiftung? Gibt es schon andere als die infragestehenden wirtschaftlichen Aktivitäten?

             
                                     
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