PETER HÜBNER  ·  PREIS DER FREIHEIT  DAS PROGRAMMIERTE VIERTE REICH  EINE DOKUMENTATION  Unter der Schirmherrschaft der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG
DER HESSISCHE LANDBOTE
 
Seite 9
Die Geschichte der Deutschen Kulturstiftung
 
Peter Hübner   •   Preis der Freiheit   •   Das programmierte Vierte Reich   •  Teil 3
Die Machthaber der Bundesrepublik Deutschland verhängen die Genußmittel-Blockade
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 Vorwort des Verlages
 Vorwort des Autors
 Vorwort der
 Deutschen Kulturstiftung
 TEIL 3
 Die westdeutsche
 Genußmittel-Blockade
 gegen das Projekt der
 Deutschen Kulturzentren
 Brief der Deutschen  Kulturstiftung an den  Bundesverband der  Deutschen  Süßwarenindustrie 1
 Bundesverband der  Deutschen  Süßwarenindustrie
 Telefonprotokoll
 Brief der Deutschen  Kulturstiftung an den  Bundesverband der  Deutschen  Süßwarenindustrie 2
 Bundesverband der  Deutschen  Süßwarenindustrie
 – Warnung –
 Die europäische  Hersteller- und  Fachhandel-Blockade  gegen das Projekt der  Deutschen Kulturzentren
 Die westdeutsche
 Bau-Blockade
 gegen das Projekt der
 Deutschen Kulturzentren
 Brief der  Wirtschaftsvereinigung  Nordrhein-Westfalen
 an die GoldenePartei
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Nach diesem Brief war der BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN SÜSSWARENINDUSTRIE wohl erst einmal aus den höheren Regionen zurückgepfiffen worden, denn lange Zeit war von dieser süßen Seite kein „Schützen-Fehlschuß“ mehr zu hören – zumindest nicht so direkt.

Unter der Hand muß das süße Flämmlein jedoch zartbitter weitergeglimmt haben, denn am 18.7.85, also beinahe ein Jahr später, ließ der BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN SÜSSWARENINDUSTRIE die bittersüße Flamme erneut hoch auflodern und warnte in einem konzertierten Rundschreiben erneut vor der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG:

             
                                         
             
 

10.
Warnung vor unseriösen Geschäftspraktiken (1)

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Eine ,Deutsche Kulturstiftung, Research Development Department, Projekt Ladenkette‘ mit Postfach-Adresse in Heidelberg, vor der wir bereits in einem früheren Rund-schreiben gewarnt hatten, versendet offensichtlich weiter an Hersteller Einladungen zu Diskussionen über die Errichtung einer Ladenkette oder über Unternehmer-Seminare. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß es sich nicht um seriöse Geschäftstätigkeit handelt, sondern um mehr oder weniger unseriöse und wirtschaftlich nicht fundierte Projekte. Wir empfehlen also, sich vor Teilnahme an Veranstaltungen dieser Deutschen Kulturstiftung sehr genau über deren Seriosität zu vergewissern.

(A.-Rdschrb.Nr. 21/85 vom 18.7.85)

             
             
                                         
 

Wie schon früher beschrieben,* gehörte die Kooperation mit der Süßwarenindustrie – übrigens der INTERNATIONALEN SÜSSWARENINDUSTRIE, nicht nur der deutschen – zum Projekt der DEUTSCHEN KULTURZENTREN im In- und Ausland, und dies nicht von ungefähr.

In der alten europäischen Geschichte hatten die Back- und Süßwaren einen festen Platz innerhalb des demokratischen Ausbildungssystems in der freien Gewissens- und Willens-bildung, und die hergestellten Back- und Süßwaren waren in Form, Farbe, Größe und Geschmack regelrechte Informati-onsträger der Wissensvermittlung zugunsten der natürlichen Menschenwürde.

Die runden Kugeln beispielsweise symbolisierten die Sonne – jenes uralte Symbol für die Kreativität* und den Prozeß der freien Gewissensbildung.
Die flache Scheibe oder auch die Sichel waren die uralten Zeichen des Mondes und standen für das Phänomen des Bewußtseins – wobei der Entwicklungsgang von der Mond-sichel zur Mondscheibe die Bewußtseinsentfaltung symboli-sierte, also den Prozeß der freien Willensbildung.

Die Verbindung von Sonne und Mond wiederum, also von Kugel und Scheibe bzw. Sichel, charakterisierte den Prozeß der integrierten freien Gewissens- und Willensbildung – also die ganzheitliche demokratische Entfaltung.

Daß dem HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER DES BUNDES-VERBANDES DER DEUTSCHEN SÜSSWAREN-INDUSTRIE eine solche kulturelle Verbindung der Süßwaren zu hohen ethischen Werten nicht bekannt ist, charakterisiert nur das System der gelenkten Marktwirt-schaft, in dem er seine ganz eigene kleine undemokratische Rolle spielt.

Die Kinder unserer alten europäischen Vorfahren wurden mit Hilfe der Back- und Süßwaren noch auf sehr angenehme und spielerische Weise ganz systematisch und gezielt zu demokratischen Bürgern herangebildet: eine Leistung der Charakterbildung, welche unsere gegenwärtigen Bildungs-einrichtungen bis hin zu den Universitäten nicht mehr zu erbringen vermögen – wie man dann auch beim studierten HAUPTVORSITZENDEN DES BUNDESVERBANDES DER DEUTSCHEN SÜSSWARENINDUSTRIE sieht, wo er mit seinen falschen Unterstellungen, Anschuldigungen und Behauptungen völlig neben das ursprüngliche Anliegen der DEUTSCHEN KULTURSTIFTUNG schießt und dabei, auf wessen höhere Anweisung auch immer, kraft seines wohl gutbezahlten Amtes die Nutzung des Potentials der Süßwarenindustrie für die Förderung eines demokratischen Erkenntnisprozesses bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sabotiert – gerade in unserer von vielfältig-sten Krisen geschüttelten Zeit.